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Top 10 Berlins beste Bäckereien

Samstag, 15. Oktober 2016
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Kaum eine kulinarische Frage bewegt Berlin wohl mehr als diese: Wo gibt es das beste Brot der Stadt? Nun sind die Vorstellungen von gutem Brot naturgemäß recht unterschiedlich. Der eine mag es lieber hell und saftig, der andere rustikal und vom vollen Korn.

Eines ist einem guten Brot in aller Regel jedoch gemein: Es wird nach alten Verfahren hergestellt und verzichtet auf unbekömmliche Zusatzstoffe.

Unsere ganz persönlichen Lieblingsbäckereien, die oft auch anderes großartiges Backwerk neben Brot produzieren, haben wir hier zusammengetragen und sind uns sicher, dass auch Sie Ihre ganz persönliche Lieblingsbackstube darunter finden werden.

Noch ein Tipp. Zu den Details der einzelnen Orte gelangen Sie über das Anklicken der orange markierten Namen!

Sironi. In einem Glaskasten mitten in der Markthalle Neun wird das derzeit vielleicht beste Brot nach traditioneller italienischer Backkunst in Berlin gebacken. Kross von außen und im Innern saftig und von den typischen großen Luftblasen durchzogen. Ein Traum ganz pur und kaum zu ertragen mit Olivenöl und ein wenig Salz. Ein Umstand, den auch das Restaurant Nobelhart&Schmutzig erkannt hat.

Lula am Markt. Täglich frisch wird hier in der Backstube eines Café-Restaurants von zwei schwedischen Bäckern aus bis zu 48 Stunden lang gereiftem Sauerteig eines der besten Brote der Stadt gebacken. Vom Levain Brot, einem klassischen französischen Landbrot, über ein Walnussbrot und eine Oliven-Focaccia bis hin zu den großen Rädern Knäckebrot ist alles schlicht der Himmel.

Soluna. Jüngst von Sternekoch Michael Hoffmann übernommen werden hier seit vielen vielen Jahren einige der besten Brote der Stadt gebacken. Der Kulmbacher Rundling aus Natursauerteig beispielsweise oder das Walchenbrot mit Walnüssen und Zuckersirup oder auch die Dinkel-Seelen, die außen wunderbar kross und innen luftig-feucht sind. Eines besser als das andere!

Bäckerei Siebert. Wenn es um traditionelles Backhandwerk geht, gehört die Bäckerei Siebert zum Berliner Allgemeinwissen. Nicht nur weil täglich nach alter Handwerkskunst mit langen Teigführungen von bis zu 12 und 16 Stunden und unter dem Verzicht auf Zusatzstoffe gebacken wird, sondern auch deshalb, weil die Bäckerei die älteste der Stadt ist.

brot&butter. Das vielgerühmte Brot kommt mehrfach täglich aus dem hauseigenen Steinofen. Die Brote werden möglichst dunkel ausgebacken, damit die aromatischen Röststoffe entstehen, die das Brot neben ihrer Luftigkeit so unverwechselbar gut machen. Dabei wird der Sauerteig aus Schweizer Hochmehlsorten selbst angesetzt und daraus ganze elf verschiedene Sorten erstklassiges Sauerteigbrot gebacken.

Wiener Brot. In Sarah Wiener’s kleinem Laden in Mitte gibt es von Hand geformte und in einem riesigen, mit brandenburgischem Robinienholz befeuerten Steinofen gebackene Vollkornbrote mit herrlicher Kruste, die wie in früheren Zeiten sehr lange haltbar sind. Aber auch das herzhafte und süße Kleingebäck in Bio-Qualität ist die Anreise zweifelsfrei wert.

Weichardt. Seit 1977 wird in der ersten Bio- und Vollkornbäckerei Berlins ausschließlich Demeter-Getreide verarbeitet, das täglich frisch auf den hauseigenen Natursteinmühlen zu Vollkornmehl vermahlen wird. Für die rustikalen Brote kommen in der Charlottenburger Backstube ausschließlich jenes Mehl, selbst-gezogener Sauerteig aus Backferment sowie Vollmeersalz zu Einsatz. Hochwertiger und reiner kann ein Brot nicht sein.

The Bread Station. Aus Skandinavien kennt man meist nur Knäckebrot. Doch vor allem die Dänen haben mehr zu bieten, wie The Bread Station seit diesem Jahr am Maybachufer unter Beweis stellt. Frisch gebackene Laibe aus Vollkornweizen, die so fluffig sind, dass man sie am liebsten auf einen Schlag verputzen möchte.

Bäckerei Hacker. Diese Bäckerei ist vielleicht nicht eine der besten Adressen für Brot, mit Sicherheit aber für Splitterbrötchen. Weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt sind die gigantischen Ausführungen dieser süßlichen Brötchenart, die hier noch traditionell bei Nacht gebacken werden, um schon früh am Morgen frisch in den Verkauf zu gehen. Leicht gezuckert, saftig und so groß, dass ein einzelnes auch für zwei reichen könnte. Sündhaft gut!

Zeit für Brot. Hier auf der Alten Schönhauser vereinen sich nun schon seit einigen Jahren Brotkultur und Zeitgeist ganz wunderbar zu einem Gesamtkonzept. Für die Herstellung werden ausschließlich Rohstoffe in Bio-Qualität verwendet und nach überlieferten Rezepten verarbeitet. Absoluter Publikumsmagnet sind die ständig frisch gebackenen Bleche mit den saftigen, noch warmen Schnecken in wechselnden Sorten wie Zimt, Nuss oder Mohn.

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