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Berliner Brandstifter – Berlin Dry Gin

Montag, 13. Mai 2013
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Ich bin kein großer Konsument von Alkohol. Vor allem auch deshalb, weil ich ihn schlicht nicht vertrage. Die einzige Ausnahme mache ich bei Gin. Gemixt mit Soda bringt er mir niemals unangenehme Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen oder anderweitige allergische Reaktionen.

Vielleicht liegt das an der Klarheit und dem niedrigem Zuckergehalt dieses Getränks oder an so bekömmlichen Zutaten wie Wachholder, Anis, Zimt und Koriander. Ich kann es nicht sagen... Allerdings soll auch Queen Mum ihr Leben lang auf Gin geschworen haben und es heißt sie hätte sogar täglich einen Gin-Tonic getrunken.

Um so mehr freut es mich persönlich, dass sich der Vielfach-Brand zunehmender Popularität erfreut und nun auch Berlin seinen ganz eigenen Gin hervor gebracht hat. Er stammt von der Schnapsbrennerei Berliner Brandstifter und kommt zunächst einmal in einer sehr coolen Flasche daher.

Zu seinem Geschmack sagte der Inhaber der Berliner Manufaktur Vincent Honrodt im Vorfeld: "Wir werden einen Gin produzieren, der den Zauber eines Sommermorgens nach einer ereignisreichen Nacht in sich birgt". Das gefällt mir!

Fast ein Jahr wurde an der Rezeptur gearbeitet, um ein frisches, leichtes und fruchtiges Geschmackserlebnis zu erzeugen. Bei der Herstellung in Berlin kommen dabei ausschließlich ökologische Rohstoffe aus Berlin und seinem Umland zum Einsatz. Von Hand gepflückt und destilliert.

Laut Honrodt machen Anklänge von Holunderblüten, frischer Gurke, Malvenblüten und Waldmeister das feine Aroma seines Gins aus. Ich empfinde ihn im Vergleich zu Klassikern wie Hendriks oder Tanqueray als äußerst aromatisch, leicht und frisch mit einem fruchtigen Hauch von Birne.

Da ich trotz meiner Vorliebe für dieses Getränk keinesfalls ein Fachmann bin, beurteile ich nahezu ausschließlich nach dem Kriterium 'schmeckt oder schmeckt nicht' und dieser Gin schmeckt definitiv.

Am 27. Mai werden die ersten nummerierten Flaschen ausgeliefert und können dann an Orten wie beispielsweise der Victoria Bar genossen werden. Ich bin schon jetzt ein Fan!

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