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Dr. Mark A. Wolter – Warum ich mich für eine Augenlidkorrektur entschied

Sonntag, 10. Januar 2016
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Nicht erst seit gestern deprimierte mich tagtäglich der morgendliche Blick in den Spiegel. So lange ich denken konnte, hatten meine Augen müde und irgendwie auch immer ein wenig traurig gewirkt. Schon während meiner Schulzeit legte ich daher Gurkenscheiben oder Kühlpads auf, trank am Abend kaum noch etwas, ernährte mich salzarm und ging eine Zeitlang sogar regelmäßig schon um 21 Uhr zu Bett, nur um am nächsten Morgen endlich einmal etwas frischer auszusehen. Ohne Erfolg. Es schien keinerlei Unterschied zu machen, ob ich die Nacht durchgefeiert oder friedlich geschlummert hatte. Ich versuchte es mit all den Wunderwaffen, die die Schönheitsindustrie abgefüllt in Tiegeln und Spendern über die Jahrzehnte auf den Markt brachte. Es blieb dabei: ich sah müde und unglücklich aus.

Und spiegelten meine Augen in frühen Jahren möglicherweise sogar ein wenig mein Inneres – mit all den Unsicherheiten, die das Teenageralter so mit sich brachte: die Erkenntnis beispielsweise, dass die Welt ganz und gar nicht der sichere Hort war, den unsere Eltern uns vorgegaukelt hatten, dass Liebekummer schmerzhaft war, dass Atomkraft und der Irak-Krieg Angst machten und dass Haut und Körper unweigerlich ein unliebsames Eigenleben entwickelten – so hatte ich spätestens ab meinen Dreißigern das Gefühl, dass mein Äußeres nicht mein Inneres spiegelte. Ich fühlte mich weder müde, noch traurig. Ich war lebenshungrig, neugierig und offen für das, was das Leben mir brachte. Meine Augen jedoch sprachen eine andere Sprache.

Mit Wimperntusche und Lidschatten wurden sie mundtot gemacht. Zusätzlich entdeckte ich später winzige Silikonpflaster namens Magicstripes, die das Oberlid tatsächlich deutlich sichtbar anhoben und mich meinem Antlitz gegenüber etwas milder stimmten, sobald ich geschminkt war. Worüber ich in all den Jahren jedoch nie, aber auch wirklich niemals nachgedacht hatte, war eine Schönheitsoperation. Das war etwas für Menschen, die nicht in Würde altern konnten, für Hollywoodstars, für die Reichen und Schönen. Es war nichts, das in mein Leben gehörte.

Ganz beiläufig und ohne, dass ich je danach gefragt hätte, erfuhr ich eines Tages während eines Gesprächs in der Parfümerie Belle Rebelle, dass eine Oberlidkorrektur heutzutage ein einfacher Routineeingriff war. Keine große Sache, die heute ganz viele Frauen machen lassen. Ich blieb skeptisch, begann aber von diesem Tag an doch, mich mit dem Thema zu beschäftigen. – War es wirklich so einfach? Und wenn ja, bei welchem Arzt war ich am besten aufgehoben? Ich sprach mit Jana Pákozdi von Haut&Sein, die gleich mehrere Kundinnen hatte, die eine Oberlidkorrektur hatten machen lassen und durchweg glücklich mit der Entscheidung waren.

Ich informierte mich über den Eingriff, der ganz unkompliziert in einer knappen Stunde ambulant durchgeführt wird und lies mich von mehreren Ärzten beraten. Ich sprach mit Freundinnen und stellte fest, dass das Thema auch viele andere beschäftigte. Ich lies den Gedanken in mir wachsen: Verlor ich meine Würde mit einem solchen Schritt? Würde es bei der einen Korrektur bleiben oder würde meine Eitelkeit weitere Eingriffe einfordern? Wo war die Grenze? Und vor allem: was waren meine genauen Beweggründe? Monate verbrachte ich mit der Entscheidungsfindung. Am Ende jedoch überwog ein einziger Gedanke: ich wollte mit offeneren Augen durchs Leben gehen. Nicht nur im übertragenen Sinnen, sondern ganz real.

Ich gab mir selbst das Versprechen, dass es bei diesem einen Eingriff bleiben würde und entschied mich nach reiflicher Überlegung und diversen Beratungsgesprächen für einen Schönheitschirurgen, der mir gleich von mehreren Seiten als besonders kompetent empfohlen worden war: Dr. med. Mark A. Wolter. Was es über ihn zu sagen gibt, warum ich mich konkret für ihn entschieden habe und wie ich sowohl den Eingriff als auch die Wochen danach erlebt habe, erzähle ich in zwei weiteren Beiträgen in den kommenden Tagen. Also Augen auf, wenn Sie das Thema interessiert!

Zum Beitrag über Dr. Wolter geht es hier >>>
Zum Beitrag über den Eingriff geht es hier >>>

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